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www.hans-georg-wieck.com ist eine non-kommerzielle Website, die die Arbeiten des Diplomaten und Publizisten Dr. Hans-Georg Wieck darstellt. Nachfolgend finden Sie seine neuesten Publikationen und beliebtesten Beiträge.



Aktuelle Veröffentlichungen und Vorträge



Reformen in Osteuropa - der Konflikt mit Russland (pdf)


Vortrag beim Rotary Club in Berlin am 22. September 2015


Die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Gegenwart (pdf)


Ein Diskussionsbeitrag, 19. Juli 2015


Germany 1945 - 2015 - a survey - Beitrag in englischer Sprache (pdf)



40 Jahre Helsinki - Schlussakte der KSZE vom 1. August 1975 Rückblick und Ausblick (pdf)



Transformation in Osteuropa - eine Sommerakademie in Berlin im August 2015 zum Thema "Die Lehren aus der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland für die Transformation in Osteuropa - dargestellt an den Entwicklungen in der Ukraine und in Belarus" (pdf)



Strategiepapier 2015 zur Lage in Belarus (pdf)


Die im Jahre 2004 in Berlin gegründete Vereinigung “Menschenrechte in Belarus e.V. unterstützt die Bemühungen der Zivilgesellschaft in diesem seit 1996 von Lukaschenko autoritär gelenkten Nachfolgestaat der Sowjetunion mit der Hauptstadt Minsk, auch in diesem Land  den Respekt für die individuellen Rechte des Menschen auf Selbstbestimmung, freie und faire Wahlen, freie Meinungsäußerung und Religionsfreiheit durchzusetzen. Das Regime Lukaschenko beruht auf der Konzentration der Staatsmacht in einer Hand, der abhängigen Justiz, der staatlichen Medienherrschaft, einer zentralistischen Wirtschaft und einer gewaltsamen Einschüchterung der Bevölkerung, der andererseits ein Minimum an Lebensstandard gewährleistet wird.

Die Vereinigung fordert und fördert die strukturierte Zusammenarbeit der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten mit der Zivilgesellschaft (Zivilgesellschaftliches Forum der Östlichen Partnerschaft der EU mit den östlichen Anrainerstaaten) und die systematische Förderung der Menschen, die sich in der Zivilgesellschaft verankern wollen.

Das Strategiepapier analysiert in jährlichen Abständen die Lage des Landes und überprüft die Belarus-Politik der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten.


Aktuelles Buchprojekt "Markierungen und Reflexionen 1950-2013 Band 1
Die Deutsche Frage", 2014, 328 Seiten (ISBN: 978-3-7357-7365-4)


In enger Zusammenarbeit mit seinen erwachsenen Kindern hat Dr. Hans-Georg-Wieck auf ihre Anregung hin Aufzeichnungen, Artikel und Vorträge aus seinem Studium, seinem Berufsleben und danach zusammengestellt. Sie orientieren sich an den Themen, die ihn auf Grund der tragischen Geschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und im Zusammenhang mit seinen beruflichen Stationen im deutschen Auswärtigen Dienst sowie in anderen Ressorts beschäftigten. Band 1 behandelt „Die deutsche Frage“.

Die Kontraste könnten auch in den Vorstellungen von Dramatikern nicht größer sein, als sie sich in den Rahmenbedingungen nach dem deutschen Untergang in den vierziger Jahren und der nationalen und internationalen Freude über das Ende des Kalten Krieges, der Spaltung Europas, Deutschlands und Berlins im Jahre 1990 zeigten.

Beladen mit den Lasten der in deutschem Namen begangenen Verbrechen und Aggressionen begegneten wir nach 1945 unseren Nachbarn mit dem Wunsch, den Frieden wiederherzustellen und neues Vertrauen zu schaffen. Im Namen Deutschlands begangene Verbrechen und Unrechtshandlungen sollten und mussten gesühnt werden. Es gab Hoffnung auf einen neuen Frieden gewiss, aber konnte das ferne Ziel je erreicht werden?





Die 5 beliebtesten Archivbeiträge (weitere Beiträge finden Sie in der Rubrik "Archiv")


Megastädte in Indien (2007) (pdf)


In keinem Teil der Welt wachsen die Mega-Cities so schnell wie in Indien. Das geht auf die starke Wanderungsbewegung aus den rückständigen Landstrichen in die urbanen Zentren zurück. Die Großstädte können diesem Bevölkerungszuwachs kaum Herr werden. Ungeachtet vieler Entwicklungsprojekte der Stadtplaner nimmt die Slum-Bevölkerung rasant zu. Die sozialen Konfliktfelder auf kleinem Raum setzten radikale politische Tendenzen frei, z.B. Shiv Sena in Mumbai.


Friedrich Werner Graf von der Schulenburg (2009) (pdf)

Friedrich Werner Graf von der Schulenburg war deutscher Botschafter in Moskau von 1934 bis zum Kriegsausbruch im Juni 1941. Mit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion endete seine diplomatische Mission in der sowjetischen Metropole. An den machtpolitischen Verstrickungen des nationalsozialistischen Deutschlands und der kommunistischen Russlands war sein auf den Erhalt des Friedens und die Verstärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern gerichtetes Engagement gescheitert. Mit seinem Wirken und dem Tod als Mitglied des deutschen Widerstands ist Botschafter Graf von der Schulenburg Orientierung und Maßstab für die Nachwelt und für den „Diplomaten als solchen“ Mahnung und Vorbild geworden.


Die Integration der Dalits in die indische Gesellschaft – Eine Schlüsselfrage für die Zukunft der indischen Demokratie (2005) (pdf)

Indien wird weltweit als eine funktionierende Demokratie angesehen. Aber es gibt eine dunkle Kehrseite zu dieser „blühenden Demokratie“: Indien als Nation und natürlich besonders die unmittelbar betroffenen Menschen leiden unter der Last und Problematik der historisch, ja religiös bedingten sozialen Diskriminierung von mehr als 250 Millionen Menschen, die sich als Dalits und Adivasis – Urbewohner – in einer schier ausweglosen Lage befinden und das Gros der in Armut lebenden Menschen auf dem indischen Subkontinent ausmachen.

Die Verfassung stellt diese Menschen mit den anderen Bürgern gleich – vor dem Gesetz und in den staatlichen Einrichtungen. Auf vielerlei Wegen wird diese Gleichsetzung formal durchgesetzt – aber die soziale Wirklichkeit vermittelt ein anderes Bild: Kastenordnung und Rechtsordnung stehen im sozialen Kontext des Lebens im Konflikt. Der Aufsatz untersucht die eingeschlagenen Wege zur Überwindung von Armut und Diskriminierung. Er registriert die Verbesserungen, vor allem im Wege der Quoten in Ausbildung und Beruf,  und analysiert die fortbestehenden Defizite, die zu einer Krise des sozialen Zusammenhalts des Landes oder von Teilen des Landes führen können.


Christen in Indien (2007) (pdf)

Im dritten Jahrhundert unserer Zeitrechnung siedelten Christen aus Mesopotamien in Indien. Wenig später kamen christliche Glaubensflüchtlinge aus Persien auf den Subkontinent. In Indien leben seit Menschengedenken Gläubige verschiedener Religionen mit- und nebeneinander. Der muslimische Mogulherrscher Akbar errichtete an seinem Regierungssitz Fatipur Sikri/Agra als Symbol der Religionsfreiheit und Toleranz die „Säule der Weisheit“ mit Insignien der verschiedenen in Indien bestehenden Religionen. Die Verknüpfung christlicher Missionsarbeit mit den Interessen der europäischen Kolonialmächte in Indien bis zur Unabhängigkeit Indiens und Pakistans belastet bis heute die Akzeptanz christlicher Sozial- und Bildungsarbeit.
Heute leben etwa zwanzig Millionen Christen in Indien, vor allem im Süden und im Nordosten des Subkontinents. Viele Christen haben einen Dalit- oder Adivasi-Hintergrund.Die Verfassung von 1950 garantiert Religionsfreiheit. Mutter Teresa und ihr in Kolkata gegründeter Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ genießen hohes Ansehen. Aber auf lokaler Ebene gibt es Spannungen zwischen Angehörigen der verschiedenen Religionsgruppen, die auch zur Verfolgung von christlichen Minderheiten führen.


BND contra Sowjetarmee (2007) (pdf)

Mit der vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr herausgegebenen Studie „BND Contra Sowjetarmee“  veröffentlichen zwei junge Wissenschaftler – Armin Wagner und Dr. Matthias Uhl -  die Ergebnisse ihrer jahrelangen Recherchen in den dem  Bundesarchiv zum Teil schon zur Forschung überstellten Archiven des BND und des früheren MfS der DDR. Sie berichten, in welchem Umfang es dem Bundesnachrichtendienst gelungen war – in den Jahren seiner Struktur als US unterstützte „Organisation Gehlen“ - und später als offizieller und einziger deutscher Auslandsnachrichtendienst, Zusammensetzung, Einsatzbereitschaft, Dislozierung und Bewaffnung sowie  operative Planungen der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte  in der DDR sowie die entsprechenden Erkenntnisse zur  NVA, der Nationalen Volksarmee aufzuklären.  Zur Überraschung der meisten Leser, wenn auch nicht zur Überraschung der mit militärischen Lagevorgängen im NATO–Rahmen wie innerhalb der Bundesregierung und Bundeswehr befasst gewesenen Sachverständigen kommen die Forscher zu einem erstaunlich positiven Ergebnis. Auch das DDR-Ministerium für Staatssicherheit kam im Wege der Gegenspionage zu diesem Urteil.

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